Employee Journey: Das Offboarding

Wie Sie die Employee Journey optimieren - Teil 3: Das Offboarding

In den ersten beiden Teilen unserer Reihe zur Employee Journey haben wir uns bereits mit der Candidate Experience und der Employee Experience beschäftigt. Der letzte Teil der Employee Journey beschreibt nun das Offboarding, also die Phase, in der ein Mitarbeiter seinen Arbeitgeber verlässt. Für Führungskräfte hat dieser Prozess oft keinen hohen Stellenwert, da der scheidende Mitarbeiter nicht mehr Bestandteil seiner Zielerreichung ist. Dabei ist das Offboarding in der gesamten Employee Journey nicht weniger wichtig als der Recruiting-Prozess oder das Onboarding!

► Entscheidend ist, dass der Mitarbeiter das Unternehmen mit einem positiven Gefühl verlässt und als Markenbotschafter seinen Ex-Arbeitgeber weiterempfiehlt.

Ein schlechter oder fehlender Offboarding-Prozess bringt auch negative kununu-Einträge mit sich. Häufen sich schlechte Bewertungen, wirkt sich das wiederum schlecht auf das Recruiting aus - bei einer Gesamt-Bewertung von 3,5 wird es eng.

Arbeitgeber müssen also überlegen, wie sie eine gute Bewertung vom scheidenden Mitarbeiter erhalten können. Zudem ist ein Arbeitnehmer, der nach der Kündigung wertgeschätzt wird, eher bereit, seinen Aufgabenbereich ausführlich an Kollegen zu übergeben.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist ein ausführliches Austrittsgespräch, indem der Mitarbeiter die Möglichkeit hat, Frust abzulassen – dann muss er dies erstens nicht mehr bei kununu tun und zweitens gewinnt der Arbeitgeber wertvolle Infos, mit denen weiterer Fluktuation vorgebeugt werden kann. Besonders von Interesse sind hierbei Fragen rund um Führung, Arbeitsbedingungen, Unternehmenskultur oder Personalentwicklung.

Bestandteil des Austrittsgesprächs sollten außerdem sein:

  • Ausführliches Dankeschön an den Mitarbeiter
  • Einladung, über Social Media in Kontakt zu bleiben – auch im Sinne einer eventuellen erneuten Zusammenarbeit
  • Einladung zu Ehemaligen-Treffen, um eine positive Erfahrung aufrechtzuerhalten

► Im Übrigen sollte das Ausscheiden eines Mitarbeiters so schnell wie möglich auch unter den Mitarbeitern kommuniziert werden, um so dem Entstehen von Gerüchten vorzubeugen.

Ein Zeugnis sollte möglichst schnell geschrieben werden und nicht erst Monate später. Für Führungskräfte ist die Zeugniserstellung in der Regel eine nervige Angelegenheit. So wird dieser Prozess gerne aufgeschoben. Dieser Prozess kann mit passender Software, einem sogenannten Zeugnis-Generator, aber weitgehend automatisiert werden.

Die Führungskraft erhält aus der HR-Collaboration-Plattform die Meldung, dass ein Offboarding ansteht. Sie kann dann zum Beispiel anhand festgelegter Bewertungskriterien Smileys vergeben – bequem vom Smartphone aus. Anschließend generiert die Software das Zeugnis aus vorgefertigten, rechtssicheren Textbausteinen. Die Stellenbeschreibung fließt automatisch aus dem HCM-System ein. So ist das Dokument in wenigen Minuten erstellt. Die Führungskraft signiert digital und das Dokument wird innerhalb kürzester Zeit an den Mitarbeiter geschickt. Dieser kann das Zeugnis sofort für seine künftigen Bewerbungen verwenden.

Ein professionell gestalteter Offboarding-Prozess hilft also, das Arbeitgeber-Image zu verbessern – denn Mitarbeiter verlassen das Unternehmen mit einem positiven Gefühl. Mit Softwareunterstützung können Prozesse wie die Zeugniserstellung automatisiert werden.
 

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