HR Trends 2019 (1)

HR Trends 2019 (1): Collaboration & People Analytics

Die Digitalisierung der HR-Abteilung bietet zahlreiche Vorteile wie beschleunigte Prozesse, geringere Fehleranfälligkeit, höhere Transparenz und mehr Zeit für strategische Entscheidungen. Auch im Jahr 2019 wird die Digitalisierung in Personalabteilungen weiter voranschreiten. Wir zeigen Ihnen, welche HR-Trendthemen in diesem Jahr besonders wichtig sind. Den Startschuss gibt das Thema effiziente Zusammenarbeit durch abteilungsübergreifende Collaboration.

Trend 1: Abteilungsübergreifende Collaboration

Ein immer stärker werdender Trend ist die unkomplizierte, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit mittels cleverer und digitaler Prozesse. Dabei geht es vor allem darum, vorherrschende Hürden abzubauen und Medienbrüche zu vermeiden. Nur so kann die Kommunikation zwischen den Abteilungen reibungslos ablaufen. Alle Prozessbeteiligten sollen aktiv in HR-Prozesse eingebunden werden. Informationen zu HR-Prozessen und zu zu erledigenden Aufgaben müssen schnell einsehbar sein, ohne dabei wertvolle Ressourcen zu binden. Die administrativen Aufwände in der HR-Abteilung sollen so langfristig minimiert werden. Besonders der HR-Bereich profitiert von der Vernetzung zwischen HR, Management und Mitarbeitern. Aufgaben werden dahin verlagert, wo sie entstehen und unnötige Kommunikations- und Abstimmungsschleifen werden vermieden. Moderne HR Workflow Management Tools und -Technologien unterstützen dabei den reibungslosen Ablauf der Prozesse. Jede Aufgabe wird an die zuständige Abteilung und damit an den verantwortlichen Mitarbeiter gesendet, ganz ohne das Zutun der HR-Abteilung. Dazu wird eine bereits bestehende IT-Infrastruktur – beispielsweise die mobilen Geräte der Mitarbeiter und Führungskräfte – genutzt, was wiederum das ortsunabhängige Bearbeiten von Prozessen ermöglicht. Das steigert die Flexibilität und Mobilität aller Beteiligten.

Collaboration vereinfacht zum Beispiel Prozesse wie die Zeugniserstellung, indem zusätzlich zur HR-Abteilung auch die Mitarbeiter und Führungskräfte des Unternehmens aktiv in den eigentlich HR betreffenden Workflow involviert werden. Mit dem Smartphone kann die Führungskraft das Zeugnis über eine einfache Beurteilungsoberfläche innerhalb weniger Sekunden erstellen. Auch andere Prozesse werden vereinfacht, indem beispielsweise mit nur einem Klick auf das Smartphone Boni für Mitarbeiter freigeschaltet werden können. Und auch für Mitarbeiter entstehen Vorteile, wenn sie z. B. Krankmeldungen über eine Foto-Upload-Funktion schnell und bequem in digitaler Form einreichen können - ohne das Bett verlassen zu müssen.

Trend 2: People Analytics – Zukunftsprognosen durch Big Data

Schon heute unterstützt People Analytics HR-Abteilungen dabei, Entscheidungen im Personal- und Organisationsbereich basierend auf Big Data zu treffen. Dazu werden Daten aus unternehmensinternen und -externen Quellen betrachtet und mit analytischen Verfahren ausgewertet. Aktuelle Probleme wie eine hohe Fluktuation oder hohe Fehlzeiten werden so schneller identifiziert, sodass rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können.

Dieser Ansatz wird im nächsten Jahr noch relevanter, da People Analytics einen breiten Anwendungsbereich bietet: Zukunftsprognosen in Bezug auf Kündigungen oder Krankmeldungen liefern wichtige Informationen für die HR-Abteilung; und auch das Management profitiert von diesen Daten, wenn Wahrscheinlichkeiten angeben, wann Mitarbeiter das Unternehmen verlassen – so können frühzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Bei der Nachbesetzung von Stellen können außerdem Kennzahlen wie Cost of Hire eine wichtige Hilfestellung sein.
Beim Umgang mit personenbezogenen Daten aus dem Arbeitsumfeld sollte immer darauf geachtet werden, dass die Datenschutzrichtlinien der EU-DSGVO eingehalten werden. Auch sollte man auf geeignete HR-Softwarelösungsanbieter setzen, die Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen.

Im nächsten Blog-Beitrag zeigen wir zwei weitere Trendthemen für 2019 auf und werfen einen Blick auf künstliche Intelligenz und auf Prozesse, die von Robotern durchgeführt werden können.


Das passt zum Thema:

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Datenschutzerklärung lesen.